Die Burggräfler Tüchltracht, im Dialekt auch „Bäurisches“ oder „Bayrisches“ genannt, ist die traditionelle Frauentracht des Burggrafenamts in Südtirol. Bis heute wird sie maßgeblich durch das farbige Übertüchl geprägt, das als charakteristisches Erkennungsmerkmal der Burggräflerinnen gilt.
Das Übertüchl wird traditionell aus Seide gefertigt und ist mit geknüpften Fransen oder aufgenähten Borten verziert. Es bildet den farblichen Mittelpunkt der Tracht und bestimmt die Abstimmung der weiteren Trachtenteile.
Zur Tüchltracht gehört ein schwarzer wollener Rock („Kietl“) , über dem die Schürze gebunden wird, meist in einem Farbton, der auf das Übertüchl abgestimmt ist. In den kälteren Monaten tragen die Frauen einen langärmligen schwarzen „Tschoap“. Unter dem Halsausschnitt wird stets ein dreieckiges, weißes „Untertüchl“ befestigt, das zur traditionellen Erscheinung gehört.
In den warmen Monaten kann das bäurische Gewand auch „pfoatärmelig“ (kurzärmlig) getragen werden. An die Stelle des Tschoap tritt dabei ein schwarzes Miederleibl, das mit einer weißen Leinenbluse kombiniert wird.
Die Burggräfler Tüchltracht ist ein bedeutender Bestandteil der regionalen Trachtenkultur und steht für Traditionsbewusstsein, handwerkliche Qualität und die überlieferte Kleidungskultur des Burggrafenamts.












Das Meraner Dirndl, auch bekannt als die Burggräfler Miedertracht, ist eine moderne Interpretation der historischen Frauentracht aus Südtirol. Es zeichnet sich durch seinen schwarzen Rock, den sogenannten „Kietl“, aus. Die Schürze, im Dialekt „Schurz“ genannt, wird aus hochwertiger Wolle, Baumwolle oder Leinen gefertigt und kann sowohl einfarbig als auch im traditionellen Blaudruck gestaltet sein.
Jedes Meraner Dirndl wird maßgeschneidert und handgefertigt, wodurch es die perfekte Verbindung von Tradition und zeitgemäßem Design verkörpert. Es ist ein Ausdruck kultureller Identität und Eleganz und wird besonders zu festlichen Anlässen geschätzt.





Die Vinschger Frauen Tracht ist eine traditionelle Südtiroler Tracht, die ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert hat. Sie besteht aus einem roten oder grünen Dirndl aus Wollstoff, kombiniert mit einer weißen Leinenbluse und einer feinen Schürze, die oft in Pastelltönen gehalten ist. Der Schmuck, wie Kropfbandketten und Broschen, rundet das Outfit ab. Diese Tracht wird bei festlichen Anlässen, wie Hochzeiten und Volksfesten, getragen und steht für das Erbe und die Identität der Region.









